Wahl des Promovierenden-Rats
Onlinewahl am 7. Juli um 17 Uhr
Wir haben fünf Plätze im Promovierenden-Rat zu vergeben. Alle Promovierenden unserer Mitgliedshochschulen sind herzlich zur Onlinewahl am 7. Juli um 17 Uhr eingeladen.
Wir freuen uns über die sechs Kanditat:innen und auf eure Teilnahme an der Wahl!
Wer steht zur Wahl?

Foto: Privat
Mia Charlott Bohnet, Universität Hamburg

Foto: Sophie Elegbusi
Sarah Böning, Universität Hamburg/UKE

Foto: Kris Malte Klüssendorff
Daniel García Rodríguez, Universität Hamburg/UKE

Foto: Privat
Sumudu Liyanage, Universität Hamburg

Foto: Privat
Anton Schreiber, Universität Hamburg

Foto: UKE
Hannes Voss, Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg
Die Kandidat:innen stellen sich vor
Mia Charlott Bohnet
Ich möchte für den Promovierendenrat kandidieren, weil ich mich in meiner Dissertation mit Hochschulbildung beschäftige und dafür wirklich brenne: für Rahmenbedingungen, die Promovierende stärken, statt sie allein zu lassen. Die Angebote der Hamburg Research Academy nutze ich selbst regelmäßig—vor allem für Austausch, Struktur und Motivation—und ich habe erlebt, wie viel sich dadurch verbessern kann.
Mein Ziel ist es, mich im Promovierendenrat besonders für direkte Unterstützung und Vernetzung einzusetzen: durch aktive Mitwirkung in der Peer-to-Peer Beratung (u.a. mit ersten Erfahrungen im systemischen Coaching), damit Fragen in vertraulichen Gesprächen Raum finden und konkrete nächste Schritte entstehen können.
Außerdem möchte ich die Organisation und Weiterentwicklung der Co-Working-Formate und Events mitgestalten, z.B. das wöchentliche Co-Working sowie Formate wie die Lange Nacht des Schreibens oder Schreibwochen. So kann hochschulübergreifende Unterstützung verlässlich werden— damit Kontakte entstehen und der gegenseitige Austausch im Alltag bleibt.
Sarah Böning
Liebe Promovierende,
mein Name ist Sarah Böning, ich bin 28 Jahre alt und promoviere seit 2025 am UKE. Mein Promotionsprojekt befasst sich mit bioinformatischen Methoden in der Kinderonkologie. Ursprünglich komme ich aus Berlin und bin für meine Promotion nach Hamburg gezogen. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es sein kann, in einer neuen Stadt anzukommen, Kontakte zu knüpfen und sich in den Strukturen einer neuen Universität zurechtzufinden.
Den Promovierenden-Rat habe ich beim Promovierenden-Tag kennengelernt. Die vielfältigen Veranstaltungen und Angebote haben mich direkt begeistert und den Wunsch geweckt, mich selbst einzubringen. Gleichzeitig halte ich es für sehr wichtig, dass es eine Interessenvertretung für Promovierende gibt, die sich für ihre Belange einsetzt und als Anlaufstelle für Fragen und Unterstützung zur Verfügung steht.
Der Austausch zwischen Promovierenden unterschiedlicher Fachrichtungen und Institute liegt mir besonders am Herzen. Gemeinsame Herausforderungen verbinden uns – oder, um es mit einem kleinen Verweis auf High School Musical zu sagen: „We’re all in this together.“ Deshalb schätze ich Angebote wie das Co-Working, die Lange Nacht des Schreibens oder das PhD BBQ sehr. Gerne würde ich an der Planung und Organisation solcher Veranstaltungen mitwirken und dazu beitragen, weitere Möglichkeiten zur Vernetzung zu schaffen.
Darüber hinaus möchte ich mich für eine bessere Sichtbarkeit der bereits bestehenden Angebote und Aktivitäten einsetzen, damit möglichst viele Promovierende von ihnen profitieren können.
Aus diesen Gründen würde ich mich sehr freuen, Teil des Promovierenden-Rats zu werden und die Vernetzung sowie die Interessenvertretung der Promovierenden aktiv zu unterstützen.
Viele Grüße
Sarah
Daniel García Rodríguez
Mein Name ist Daniel García Rodríguez und ich bin Doktorand am Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) am UKE. Ich kandidiere für den Doktorandinnen und Doktorandenrat, weil mir eine Promotionskultur wichtig ist, die wissenschaftliche Exzellenz mit Offenheit, guter Vernetzung und verlässlicher Unterstützung für alle Promovierenden verbindet.
Mein eigener Weg durch verschiedene wissenschaftliche und berufliche Kontexte (Academia, CROs, Pharmakovigilanz…) hat mir gezeigt, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven für die Forschung sind und wie wichtig es ist, den Austausch zwischen Academia und privatem Sektor zu stärken. Als internationaler Promovierender, geboren in Spanien, mit Aufenthalten im Vereinigten Königreich und derzeit in Hamburg tätig, kenne ich die Herausforderungen, die durch Sprachbarrieren, administrative Abläufe und die Orientierung in einem neuen System entstehen können.
Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass internationale Promovierende besser begleitet und unterstützt werden. Durch meine Tätigkeit als Sekretär von CERFA (der Gesellschaft der spanischen Forschender in Deutschland) habe ich zudem Erfahrungen in Organisation, Kommunikation und wissenschaftlicher Vernetzung gesammelt, die ich gern in die Arbeit des Doktorandinnen und Doktorandenrats einbringen möchte.
Sumudu Liyanage
Im April 2026 habe ich mein Doktoratsstudium der Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg begonnen und bin motiviert, zu einer unterstützenden, inklusiven und international vernetzten Doktorandengemeinschaft beizutragen. Meine Forschung konzentriert sich auf Sprache und Kommunikation, und ich lege großen Wert auf interdisziplinäre und interkulturelle Zusammenarbeit.
Vor Beginn meiner Promotion war ich über 14 Jahre lang in den Bereichen Forschung, Projektmanagement und bei internationalen Organisationen tätig, darunter die Vereinten Nationen, Google Singapur und die Asiatische Entwicklungsbank. Diese Erfahrungen haben meine Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Einbindung von Interessengruppen und Vertretung vielfältiger Gemeinschaften gestärkt.
Als internationale Forscherin möchte ich zudem die Verbindungen zwischen Hamburg und Forschungsgemeinschaften in Asien stärken. Durch meine akademischen und beruflichen Netzwerke in Sri Lanka, Hongkong und Singapur hoffe ich, den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Wenn ich gewählt werde, werde ich mich dafür einsetzen, dass sich Doktoranden vertreten, unterstützt und vernetzt fühlen.
Anton Schreiber
Hallo, ich bin Anton, 28 Jahre alt und promoviere seit letztem Jahr am Institut für Systematische Musikwissenschaft im Bereich Musikpsychologie.
Während meines Studiums an verschiedenen Standorten habe ich erlebt, wie viel eine aktive Studierendenvertretung bewegen kann und wie sehr ihr Fehlen spürbar wird. Mich begeistert daher die Möglichkeit, mit dem Promovierenden-Rat nicht nur die Interessen der Hamburger Promovierenden zu vertreten, sondern auch Räume zu schaffen und Aktivitäten zu organisieren, um in den Austausch zu kommen.
Ich beschäftige mich viel damit, meine Forschung in der Wissenschaftskommunikation zu vermitteln. Daher möchte ich mit dem Promovierenden-Rat die WissComm-Workshops und Formate ausbauen.
Als Student eines kleinen Faches ist es mir besonders wichtig, das Netzwerk der Promovierenden in Hamburg zu stärken. Ich bin überzeugt, dass strukturierter Austausch über Fachgrenzen hinweg die Promotionszeit für alle Beteiligten bereichert – fachlich wie persönlich.
Hannes Voss
Ich promoviere an der HAW Hamburg im Bereich kognitive Architekturen für autonome Robotik. Mit meiner Kandidatur für den HRA-Promovierendenrat möchte ich dazu beitragen, die Vernetzung der Promovierenden in Hamburg weiter zu stärken und den fachlichen Austausch über Disziplingrenzen hinweg zu fördern.
Forschung lebt von neuen Perspektiven. Gerade der interdisziplinäre Austausch eröffnet häufig neue Denkansätze, Kooperationen und Lösungswege, die innerhalb des eigenen Fachgebiets nicht entstehen würden. Deshalb ist es mir ein Anliegen, Räume für Begegnung, Diskussion und Zusammenarbeit zwischen Promovierenden unterschiedlicher Fachrichtungen zu schaffen bzw. zu stärken.
Mein Ziel ist es, Synergieeffekte zwischen den Forschungsprojekten der Hamburger Promovierenden anzuregen, den Wissenstransfer zu fördern und damit die Promotionskultur in Hamburg aktiv mitzugestalten und weiterzuentwickeln.
